Einzigartiges Glottertal
Einzigartiges Glottertal
www.vernunftkraft.de
www.lvbw-wka.de

Bürgerinitiative zum Schutz des Hochschwarzwaldes

www.landschaftsschutz-schwarzwald.de

Waldkirch weist nur Windkraftvorrangflächen aus, auf denen mindestens 3 Windkraftanlagen gebaut werden können. Da es sich um 4 Windkraftvorrangflächen auf der Nordseite des Glottertals handelt, sind n Windkraftanlagen auf dem Kandelhöhenzug (Luser, Kranzkopf, Härterer Felsen) und Stalzenberg

Waldkirch weist nur Windkraftvorrangflächen aus, auf denen mindestens 3 Windkraftanlagen gebaut werden können. Da es sich um 4 Windkraftvorrangflächen auf der Nordseite des Glottertals handelt, sind nach dem Flächennutzungsplan  insgesamt mindestens 12 Anlagen erlaubt. Nicht berücksichtigt ist hier eine mögliche Windkraftbebauung der Südseite des Glottertals.

Einwang gegen den Teilflächennutzungsplan Windkraft Waldkirch
Einwand Bürger Flächennutzungsplan Waldk[...]
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Aktuell bis zum 31. Juli 2015 Einwand gegen den Teilflächennutzungsplan Windkraft Waldkirch

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift und senden Sie den Einwand an die Stadt Waldkirch.

 

 

 

 

Windkraftanlagen rund ums Glottertal

 

 

Die Bürgerinitiative „Einzigartiges Glottertal“ engagiert sich gegen den Bau von Windkraftanlagen auf dem Höhenzug "Brombeerkopf, Flaunser, Hornbühl (Streckereck), sowie dem Kandelhöhenzug (Luser, Kranzkopf, Härterer Felsen) und der Windkraftvorrangfläche Stalzenberg.

Hier sollen auf dem Brombeerkopf bereits in Kürze die ersten 3 Windräder mit einer Höhe von 207 Metern gebaut werden. 

                      Zum Vergleich:    Anlagen auf dem Rosskopf: 133 Meter

                                                 Neue Anlagen auf der Platte: 185 Meter

 

 

Der Bau der Windkraftanlagen hat schwerwiegende Nachteile für:

 

●  die Gesundheit der betroffenen Anwohner (siehe dazu unter Hintergrundinfos "Ärzte für

     Imissionsschutz an die Ärztekammer Niedersachsen", "Offener Brief an Horst Seehofer" oder TAZ:

     Fluch des Repowering oder Ärztekammer Wien: Ärztekammer warnt vor grossdimensionierten

      Windkraftanlagen

 

    

    Der Klausenhof im Eschbach ist nur 640 Meter von den Anlagen am Brombeerkopf entfernt. Ist die

    Gesundheit von Familien im Außenbereich weniger wert als die anderer Bürger?

 

● die finanzielle Existenz der betroffenen Anwohner. Der Staatsrechtler Prof. Dr. Elicker bezeichnet den

    finanziellen Wertverlust der Immobilien durch Großwindanlagen als Enteignung der Anwohner (s. dazu:

    http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2015_01_08_dav_aktuelles_grosswindanlagen.html

    

 

● unsere sichere Trinkwasserversorgung mit eigenem Quellwasser (Wasserschutzzone 2!!)

   (dazu: Staufener Rat kippt Windkraftstandort aus Sorge um Wasserquellen Badische Zeitung vom 24.10.2014)

 

●  die einzigartige Landschaft und Tierwelt (dazu Auszug aus dem Naturparkplan vom Naturpark

    Südschwarzwald und dem Naturschutzgesetz und unter Flyer: "Windkraft-Denkseite", sowie weitere

    Artikel unter Hintergrundinfo )

 

●  das einzigartige Landschaftsbild des Glottertals "von herausragender Vielfalt, Eigenart und

    Schönheit"und den für die Gemeinde wichtigen Tourismus  (dazu unter Aktuelles:  Studie

    "Tourismus und Windkraft im Schwarzwald").

 

 

 

 

 

 

Da die Gemeindeverwaltungsverbände St. Peter und Dreisamtal  bereits einen ausreichenden Windkraftstandort ausgewiesen hat (Platte), sind nach dem Planungsbüro Faktor Grün weitere Flächen heute freiwillig (s. Flächennutzungsplan Seite 6/7).

 

Selbst wenn noch nicht genügend "substanzieller Raum" (Begriff ist nicht definiert) ausgewiesen ist, ist keine Gemeinde verpflichtet Flächen auszuweisen, wenn öffentliche Belange (s. oben Nachteile) der Ausweisung entgegenstehen

 

 

 

 

Beitrag zum Klimaschutz?

 

Die Gemeinden um den Höhenzug Brombeerkopf bis Hornbühl (Streckereck) bringen mit den Windkraftanlagen auf jeden Fall das größtmöglichste Opfer als einen momentan sehr unsicheren Beitrag zum Klimaschutz (dazu die ZEIT (Dez. 2015): Schmutziger Irrtum Energiewende: http://www.zeit.de/2014/50/schmutziger-irrtum-energiewende-klimawandel

 

Die Risiken, die wir eingehen müssen, stehen in keinem Verhältnis zu dem, was diese Windkraftanlagen im besten Fall zum Klimaschutz beitragen könnten. Betroffen davon sind auch nicht nur wir, sondern viele andere (Tourismus)Gemeinden in der Region.

Eine Diskussion nach Alternativen wurde nie öffentlich geführt (siehe Hintergrundinfo "Regenerative Energien - Irrwege und Auswege").

 

Es gibt immer mehr Zweifel daran, dass die Subventionierung durch das EEG-Gesetz einen Nutzen für den Klimaschutz hat (dazu die Frankfurter Allgemeine "EEG-Reform im Foerdersumpf".)

 

Selbst der Weltklimarat kritisiert das EEG-Gesetz als kontraproduktiv für den Klimaschutz (dazu FAZ "Bundesregierung interpretiert Klimabericht um").

 

Die Anlagen in unserer windschwachen Region würden ohne Subventionierung nicht gebaut werden, da die Erträge nicht wirtschaftlich sind (siehe BZ "Der flaue Wind macht mächtig Ärger".

Kann man so die Anlagen auf dem Brombeerkopf aus Klimaschutzgründen bauen?

 

 

Links hinten, die bestehenden Anlagen auf dem Roßkopf. Blick von St. Märgen auf den Höhenzug Roßkopf – Brombeerkopf

Links hinten, die bestehenden Anlagen auf dem Roßkopf. Rechts, die 3 Anlagen auf dem Roßkopf für die ein Bauantrag vorliegt. In der Mitte, mögliche Anlagen in naher Zukunft (Streckereck, Flaunser). Ganz rechts Anlagen auf dem Brombeerkopf.

Bildmontage der geplanten Anlagen auf dem Brombeerkopf

Die abgebildeten Anlagen sind ENERCON E-101 und damit nicht so groß wie die geplanten ENERCON Anlagen E-115 (Rotordurchmesser über 115m).

Die Landesregierung favorisiert Windparks . Weitere Anlagen werden auf der Nordseite des Glottertals am Luser (oberhalb des Glotterbads) geplant s. Fotomontage  unten.

Unterschiede Projekte 2011 gegenüber 2014
Das heutige Bauvorhaben unterscheidet sich erheblich von dem Vorhaben, das vor 3 Jahren zur Abstimmung stand.
Unterschiede des Projekts in 2011 bei de[...]
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Wir bitten Sie, Ihre Möglichkeiten zur Meinungsbildung und Meinungsäußerung zu nutzen. Treten Sie mit den Gemeinderäten in Kontakt! Nennen Sie ihnen Ihre Argumente gegen die Windkraftanlagen.

Blick von der Rehaklinik Glotterbad
Blick vom Georgstüble, Schiffsweg
Orange: geplante Standorte. Blau: in Bayern geforderte Mindestabstände zu Wohngebäuden. In Ba-Wü geringere Abstände.

Aktuell plant die Stadt Waldkirch auf dem Luser ein Gebiet auszuweisen, auf den Windkraftanlagen gebaut werden können. Hier eine mögliche Bebauung. Wenn Glottertal auf dem Brombeerkopf Windkraftanlagen zulässt, ist eine Ablehnung der Planung der Stadt Waldkirch nur sehr schwer möglich.